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Von Dürer bis Rubens – die Alten Meister
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Die Gemäldesammlung der Kunsthalle Bremen hatte stets einen kammermusikalischen Charakter – nicht die Großformate barocker Repräsentationskunst geben den Ton an, sondern Landschaften, Seestücke, Porträts und Stillleben, die den Lebensstil der reformierten Kaufmannsstadt spiegeln.

Den Auftakt machten die Schenkungen und Vermächtnisse der Gründerväter des Kunstvereins. Bereits 1832 kam die Madonna mit Kind von Masolino in die Sammlung. Diesem Höhepunkt der frühen Renaissancemalerei steht die Dürer-Sammlung von Hieronymus Klugkist gegenüber, die neben den Zeichnungen und Druckgraphik auch zwei Altarflügel mit Darstellungen des heiligen Onuphrius und Johannes des Täufers umfasst.

Einen Schwerpunkt der Altmeistersammlung bildet die niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts mit Hauptwerken wie der Schlacht zwischen Konstantin und Maxentius an der Milvischen Brücke des Rembrandt-Lehrers Pieter Lastman, der frühen Dorflandschaft von Jan van Goyen und den Tricktrackspielern von Gerard Terborch. Den Kontrast dazu bilden einzelne Meisterwerke des flämischen Barock, wie Anton van Dycks Bildnis des Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm oder das Noli me Tangere, eine Gemeinschaftsarbeit von Peter Paul Rubens und Jan Brueghel d.J. Die französische Hofkunst des 17. Jahrhunderts ist u.a. mit dem großen Familienporträt von Nicolas Largillière und einem sinnlichen Frauenakt von John Baptiste Deshayes vertreten. Ergänzt wird die Barockmalerei durch eine reiche Auswahl italienischer und österreichischer Gemälde und Ölstudien.

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